Phule-Blume
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- Pflanzenart: Blume
- Größe: etwa 3-4 cm große Blüte; 15-20 cm Wuchshöhe und 3 bis 5 Meter lange Blätter bzw. Schutzfäden
- Standort: saftige Mischwiesen, mildes bis warmes Klima
- Aussehen: hell- bis dunkelblaue Blüten mit tiefrotem Stempel; faserige, fransige Blätter, die sich als Schutzfäden über den Boden ziehen
- Blütezeit: ganzjährig
Beschreibung
In ganz Zentland gibt es nur noch zwei Exemplare der Phule-Blume. Sie wird als magisch betrachtet und steht für das Element der Hoffnung. Es ist schwierig, eine Phule-Blume zu finden, da sie sehr scheu ist, sich versteckt hält und sich gut verteidigt.
Aussehen
Die Phule-Blume weist spitz zulaufende, feine Blütenblätter auf. Zu Beginn des Tages sind sie weißlich bis hellblau und gewinnen im Laufe des Tages durch die Sonneneinstrahlung immer mehr an Farbe, bis sie gegen Abend dunkelblau leuchten. Die Blütenblätter sind von fransigen, grünen Fäden umrandet, was ihnen ein abstraktes Aussehen verleiht.
Die Blätter der Phule-Blume sind ebenfalls fransig und ziehen sich in drei bis fünf Meter langen Fäden in einem Umkreis um die Pflanze über den Boden. Sie bilden einen Kreis um die Blume herum, sodass die Blüte im Zentrum sitzt. Diese Fäden werden auch als Schutzfäden bezeichnet, da sie mit kleinen Haken versehen sind. Nähert sich jemand der Blume und kommt den Fäden zu nahe, kann die Pflanze zupacken und der Person schlimme Verletzungen zufügen. Sie benutzt die Schutzfäden aber auch zur Jagd, da sie Insekten oder auch kleinere Säugetiere wie Feldmäuse packen, erwürgen und ihre Lebenssäfte absorbieren kann.
In der Mitte der Blüte befindet sich ein Stempel von tiefroter Farbe mit roten Pollen. Diese sind so nahrhaft, dass ein ganzes Bienenvolk von nur einem Pollen ein Jahr lang überleben kann. So nimmt die Phule-Blume nicht nur, sondern gibt auch etwas zurück.
Ursprung und Verbreitung
Die Phule-Blume ist eine magische Blume, die seit vielen Jahrhunderten in Zentland wächst. Sie wächst am besten auf saftigen Mischwiesen und in mildem bis warmem Klima. Da die Elfenreiche für ihre reiche Flora und Fauna bekannt sind, wird vermutet, dass beide verbleibenden Phule-Blumen dort wachsen.
Historischer Hintergrund
Die Phule-Blume ist dafür bekannt, magisch zu sein und Wunder zu wirken. Von heilsamen Kräften über magische Fähigkeiten, die man nutzte, um Tränke für einen Schutzzauber zu brauen, hat sie vielerlei positive Eigenschaften. Das hat leider dazu geführt, dass die Pflanze inzwischen vom Aussterben bedroht ist.
Es gibt in ganz Zentland nur noch zwei Exemplare der Phule-Blume. Deshalb hat sie Schutzmechanismen entwickelt. Dazu gehört, dass sie nachts ihre Farbe fast gänzlich verliert. Außerdem lässt das magische Strahlen, das von ihr ausgeht, zur Dämmerung nach. Es ist somit nur Sehenden – beispielsweise Schamanen aus den Elfenkönigreichen Ellæfur und Vellen – möglich, sie zu finden.
Verwendung
Über die Verwendung der Phule-Blume ist nicht viel bekannt. Was man aber weiß, ist, dass sie sehr begehrt ist, da von ihr große Magie ausgeht. Es wird vermutet, dass sie in früheren Zeiten in vielerlei Tränken und auch in Räucherwerk Anwendung fand.
Symbolisch steht die Phule-Blume für die Hoffnung. Deshalb ist sie eines der vier Elemente, die benötigt werden, um ein heiliges Amulett der sieben Monde zu schmieden. Doch dabei gibt es zwei Dinge zu beachten: Zum einen ist es sehr schwierig, eine Phule-Blume zu finden. Zum anderen gehorcht die Phule-Blume nur der Person, die sie pflückt. Während man eine Blüte vom Feld nimmt, muss man daher ganz fest an den angedachten Verwendungszweck denken. Nur dafür kann sie anschließend genutzt werden. Hat jemand unterbewusst seinen ganz anderen Wunsch, kann das die Wirkung der Phule-Blume verfälschen oder sogar zunichte machen.